Geschichte - Mediothek Grüningen
Öffnungszeiten:
Mo
15.00
-
20.00
Mi
18.00
-
20.00
Do
15.00
-
18.00
Sa
10.00
-
12.30
Schulferien: Mi 18.00 - 20.00
Niderwisstrasse 3 | 8627 Grüningen | 043 833 93 48

Die Geschichte der Mediothek Grüningen

Unsere Geschichte
Seit dem Jahr 1965 – Kultur im Wandel der Zeit

Von der bescheidenen Bibliothek zur modernen Mediothek


• 2019 bis heute

2020 verlässt die langjährige Mitarbeiterin Esther Basler das Team, Sarah Weiss kommt neu dazu und mit Cornelia Keller, die seit 2018 dabei ist, ist das Team wieder komplett.
Seit mehreren Jahren haben die Mediothek Mitarbeiterinnen neben der Bücher Ausleihe mehrere Anlässe und Vorträge durchgeführt, in den Wintermonaten Kinoabende für Frauen, Senioren und Kinder organisiert, Podiumsdiskussionen veranstaltet und Bücher vorgestellt. Mit Flip und Tinti werden zudem auch die Kleinsten in die Welt der Bücher integriert. Die Mediothek entwickelt sich immer stärker zum Treffpunkt und zum Austausch von Bildung und Kultur.
Wegen Corona muss auch die Mediothek teilweise schliessen und die Mitarbeiterinnen haben sehr viel Mehrarbeit durch die Desinfektion, ziehen aber gleichzeitig einen outdoor Hol- und Bringservice auf.
2021 wird auch Annette Krayer die Mediothek verlassen, Doris Pfeiffer Kaufmann kann als neue Mitarbeiterin gewonnen werden. Neu werden Tolinos (elektronische Lesegeräte) eingeführt und den Mitgliedern zur elektronischen Bücherausleihe zur Verfügung gestellt. Die Mediothek ist auf dem neusten Stand der Technik, sie ist zu einem Treffpunkt geworden, wird von drei Schülerhilfen aus dem Dorf unterstützt und alle Klassen vom Kindergarten bis zur 3 Oberstufe kommen regelmässig zur Bücherausleihe vorbei.
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• 2011 – 2018

Seit 2011 zeigen gelbe Blachen mit dem Aufdruck "Mediothek offen" die Anwesenheit einer Bibliothekarin ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten an. Es wird eine Medienrückgabebox installiert, die eine 24-Stunden-Rückgabe von Medien ermöglicht.
2013 kommen Annette Krayer und Petra Hugentobler neu ins Mediothek Team und Petra wird nach einer umfassenden Einführung die Nachfolgerin von Rös Küng als Mediotheksleiterin.
2014 tritt Max Rüegger nach 7 Jahren als Präsident zurück, als Nachfolger wird Alois Iten gewählt. Die Mediothek schliesst sich der Digitalen Bibliothek Ostschweiz und ihre Kundschaft hat ab sofort Zugriff auf ein breites Angebot an E-Medien.
An der GV von 2015 wird eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages auf 50 Franken ab 2016 beschlossen, gleichzeitig wird die Mediothek umgestaltet.
2016 findet zum 50-jährigen Jubiläum „50 Jahre im Dienst von Kultur und Bildung“ der Mediothek ein grosses Fest mit zahlreichen Attraktionen und vielen Besucherinnen und Besuchern auf dem Züriwerk-Areal statt. In diesem Jahr wird aber auch klar, dass es um die finanzielle Situation der Mediothek nicht zum Besten steht, die Löhne der Mitarbeiterinnen nicht mehr zeitgemäss sind und viele zusätzliche Stunden geleistet werden. Es wird eine Steuergruppe eingesetzt, ein erstes Gespräch mit der Gemeinde gesucht und schliesslich an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2017 ein Antrag auf Erhöhung der Beiträge der politischen- und der Schulgemeinde gestellt. Die Mediothek erfreut sich in der Bevölkerung grosser Beliebtheit und der Antrag passiert problemlos. Neu werden die Beiträge der beiden Gemeinden auf 70'000 Franken pro Gemeinde erhöht. Mit den Beiträgen der Katholischen und der Reformierten Kirchgemeinde von je 1000 Franken, sieht die finanzielle Situation wieder gut aus.
An der GV vom März 2018 wird Monika Müller von den Anwesenden als neue Präsidentin der Mediothek Kommission gewählt.
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• 2003 – 2009

2003 wird eine EDV-Lösung für die Verwaltung und Ausleihe der Medien in Betrieb genommen. Nach dem Tod der langjährigen Mediotheksleiterin Uschi Fraefel wird Rös Küng als Nachfolgerin gewählt.
2004 haben sich die Öffnungszeiten auf 8 Stunden erhöht, der Mitgliederbestand beträgt 330.
2005 schliesst die Jahresrechnung der Mediothek erstmals in ihrer Geschichte mit Verlust ab, der aus dem Eigenkapital gedeckt wird. Die GV beschliesst eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages von 35 auf 40 Franken ab dem Jahr 2006. Auf Antrag der Kommission beschliessen Gemeinderat und Schulpflege eine Erhöhung der Jahresbeiträge auf je 30'000 Franken. Das 40-Jahr-Jubiläum wird 2006 an der 40. Generalversammlung mit einem Festakt eröffnet, welcher mit diversen Attraktivitäten und Aktivitäten umrahmt wird. Neu werden Anlässe mit Eintrittsgebühren in der Mediothek organisiert.
2007 tritt Walter Pfister nach 6 Jahren vom Präsidium zurück, als Nachfolger wird Max Rüeger gewählt. Erstmals wird die «Schweizer Erzählnacht» mit Übernachtung in der Mediothek durchgeführt.
2009 werden die neuen Leistungsanpassungen der EDV per Ende Jahr abgeschlossen.
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• 1991 – 2001

Zum 25-jährigen Jubiläum 1991 wird eine Festschrift herausgegeben, in der zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihre Lesegewohnheiten beschreiben. Auch Erwachsene schreiben darin, weshalb sie gerne lesen, die Bibliothek schätzen und Fritz Weber und Margrit Wunderlich erzählen mit vielen Anekdoten und Augenzwinkern die Geschichte der Mediothek. Die GV zum Jubiläum findet im Kirchgemeindesaal mit anschliessender Ehrung der Gründungsmitglieder und einer Lesung mit Radiomoderatorin Elisabeth Schnell statt.
1994 tritt Doris Schwarz nach 4 Jahren als Präsidentin zurück und Monika Müller wird als ihre Nachfolgerin gewählt.
1999 steigt der Mitgliederbeitrag auf 25 Franken, die Bibliothek zählt mittlerweile 311 Mitglieder. 2001 wird an der GV der Name auf Mediothek geändert und demzufolge werden die Stauten revidiert. Die Mediothek verzeichnet mittlerweile 6'200 Medien und verleiht davon 20'000 pro Jahr. Monika Müller tritt nach 7 Jahren als Präsidentin und nach 8 Jahren als Aktuarin zurück. Als Nachfolger wird Walter Pfister gewählt. Die neue Mediothek zieht ins 400m2 grosse Dachgeschoss des Züriwerks an der Niderwisstrasse. Der Mitgliederbeitrag wird auf 35 Franken erhöht.
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• 1982 – 1990

1982 tritt Franz Krejci nach 4 Jahren als Präsident zurück, als sein Nachfolger wird Hans Graf gewählt.
1983 erhöhen die Politische Gemeinde und die Schulgemeinde ihren Jahresbeitrag auf je 4'000 Franken und erstmals wird durch die Mediothek Kommission angeregt, dass „es günstig wäre, wenn die Schulgemeinde die Rechtsträgerschäft übernehmen würde“ – was allerdings so nicht stattfindet.
1984 findet die Einweihung des zur neuen Bibliothek umgebauten Raumes (80m2) in der ehemaligen Schulküche im Untergeschoss des Zentralschulhauses statt.
1985 beträgt der Bestand der Bücher über 4'000 Stück, davon ausgeliehen werden 8'700 pro Jahr. In der Bibliothek werden erste Erfahrungen mit der EDV gemacht und mit Hilfe eines ersten Computers die Umstellung auf ein Dezimalklassifikationssystem eingeführt.
1986 ist die Bibliothek erstmals am Grüninger Frühlingsmarkt mit einem Stand vertreten.
1987 tritt Margret Wunderlich als Hauptbibliothekarin zurück, ihre Nachfolgerin wird Charlotte Hugentobler.
1988 wird anlässlich der Grüninger 950-Jahrfeier an der Bibliothek GV der Aufbau einer Ludothek mit Spielen beschlossen.
1989 ist die Bibliothek neu auch in den Schulferien geöffnet, die Öffnungszeiten betragen 7 Stunden pro Woche und der Mitgliederbeitrag beträgt 20 Franken.
1990 tritt Hans Graf nach 8 Jahren als Präsident zurück, als seine Nachfolgerin wird Doris Schwarz gewählt.
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• 1973 – 1980

1973 bewilligt der Zürcher Regierungsrat einen Sonderbeitrag von 5'000 Franken für die Bücheranschaffungen an die Schul- und Gemeindebibliothek Grüningen. Wegen Platznot (Bestand mehr als 1'000 Bücher) findet ein Umzug in den umgebauten Archivraum (38m2) im Untergeschoss des Oberstufenschulhauses statt. Die Umbaukosten betragen 6'000 Franken. Gastreferent an der Einweihung am 14.9.73 ist Otto Schaufelberger, Schriftsteller aus dem Zürcher Oberland. Der Stundenlohn der Bibliotheksmitarbeiterinnen beträgt 5 Franken.
1974 wird die Leitung reorganisiert, Erwin Dietrich wird Präsident, Ulrich Schweizer Quästor und Fritz Weber Aktuar. Die Mitgliederzahl steigt auf 99 und die Öffnungszeiten erhöhen sich auf 3 Stunden.
1975 werden das 10'000 Buch ausgeliehen und die Öffnungszeiten auf 5 Stunden erhöht.
1976 öffnet die Bibliothek erstmals für 1 Stunde am Samstag, jährlich werden 1'324 Bücher ausgeliehen, für die Schule sind es 5'712 Bücher.
1977 bewilligt der Gemeinderat Grüningen die Anbringung eines Hinweisschildes "Gemeinde- und Schulbibliothek" beim Zentralschulhaus und 1980 schliesslich, wird der Mitgliederbeitrag auf 10 Franken erhöht.
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• 1965 – 1969

1965 wird an der Gründungsversammlung des Vereins Gemeinde- und Schulbibliothek Grüningen die Bibliothek gegründet und nimmt 1966 den Betrieb im Materialraum (10m2) im EG des Oberstufenschulhauses auf. Der Jahresbeitrag beträgt für jedes der 52 Mitglieder 5 Franken, die Öffnungszeiten betragen 1 Stunde pro Woche.
1969 werden die Öffnungszeiten auf 2 Stunden erhöht.

Bibliothekskommission: 5 – 7 Mitglieder, davon:
1 Vertreter des Gemeinderats
1 Vertreter der Schulpflege
Kontakt & Öffnungszeiten